"Wednesday’s concert, billed “Azmari Quartet and Friends” was superbly played. With guest artists Randolph Bowman, CSO principal flutist and CSO cellist Alan Rafferty, their program proved to be a trove of lesser-known chamber music gems, and a wonderful evening of discovery. To open, Bowman joined Azmari Quartet members Christina and Rebecca Merblum and Hugo Bollschweiler in Mozart’s Quartet in F Major. The group communicated its profound sense of joy, with Bowman adding a beautifully inflected cadenza in the slow movement. Czech composer Bohuslav Martinu’s String Trio No. 2 was a real find, and displayed the artistry of each of the three musicians, as well as their communicative abilities. They breathed together as one. Frenzied, driving passages dissolved into rhapsodic solos of enormous beauty. When the three performed in unison, the sonority was outstanding."
Cincinnati Enquirer, 16.04.2009



"Die Uraufführung der Komposition «Love is in the Air» für Viola und Orchester mit dem Bratschisten Hugo Bollschweiler und dem Schweizer Kammerorchester in der Kirche St. Peter: ... die Viola «spricht» in unterschiedlichen Tonfällen, und Bollschweiler beherrscht das Elegische und das Energische gleichermassen."
Neue Zürcher Zeitung, 30.10.2007

"Der Bratschist Hugo Bollschweiler wusste den Solopart mit eindringlicher Intensität zu gestalten. Momente des Zögerns wechseln sich ab mit kraftvollen, ausschweifenden Läufen bis hinauf in ungewohnte Lagen."
Berner Zeitung, 27.10.2007

The players soared through the symphonic Octet with an infectious joy, eventually settling into the fine balance of a single ensemble. By the concluding rush of the last movement, played at a frighteningly furious pace, the audience (this writer included) exploded in the kind of roaring applause that marks a genuinely inspired performance.
The Austin Chronicle, 20.7.2007

All dies klappte vorzüglich, weil die «Chemie» zwischen Dirigent und Ensemble stimmte. Dergestalt, dass sich auch Hugo Bollschweiler in Jean Balissats nachfolgendem Adagio (aus «Sinfonietta pour orchestre à cordes») bestens aufgehoben wusste. Schön, wie er und das Orchester den elegisch-eingedunkelten Ton dieses Stücks trafen; anrührend, wie Bollschweiler seinem sonoren Instrument herbe Süsse entlockte.
Mittelland Zeitung, 4.7.2006

„Der Bratschist Hugo Bollschweiler spielte die Kantilenen mit schönem, sonorem Klang ohne dabei ins Schwülstige zu verfallen.
Zürcher Oberländer, 14.2.2005

"Finement guidés par la baguette précise et nuancée de Jean-Claude Fasel et par l'archet lyrique et sensuel de l'alto solo Hugo Bollschweiler, le Choeur de l'Université et des Jeunesses musicales de Fribourg et l'Orchestre de Chambre de Neuchâtel prenaient un envol langoureux au-dessus du Flos Campi, le lys des champs de Ralph Vaughan Williams."
La Liberté, 1.6. 2004

„Hugo Bollschweilers Qualitäten zeigten sich vor allem in den schwierigen Partien von Mozarts Es-Dur-Trio, in denen er als sensibler, feinfühlender Gestalter zu erkennen war.“
Bote der Urschweiz, 3.1.2003

„<An>intense performance, probing, elegantly lyrical,... Passages that can sound perfumed instead had a natural fragrance and nobility of utterance, and the music's fitful, neurasthenic heat seemed emotionally enkindled. Balance was accomplished not by machined imitation but rather by subtlety of inflection and voicing. Haydn’s contrapuntal mastery and darting wit and Bartok’s boiling energy were delivered with an authoritative blend of forward motion and microscopic clarification of detail.”
The Washington Post, 21.1.2000


KOMPOSITION

Vom 36-jährigen Komponisten und Bratscher Hugo Bollschweiler stammt die Farce aus «Contrepoints concertants op. 32»; ein pfiffges, dank starkem, aber nie hart skandierendem Rhythmus mitunter an Honegger erinnerndes Stück. Was sich den Ohren so quick darbietet, ist indes knifflig. Man kann das, was Schauspieler fürs Theater als wichtig erachten, füglich auf die Musik übertragen: Das gegenseitige «Tonabnehmen». Konkret: Hören und zusammen spielen, was eben nicht (nur) zusammenspielen meint.All dies klappte vorzüglich, weil die «Chemie» zwischen Dirigent und Ensemble stimmte.
Mittelland Zeitung, 4.7.2006

„Ein Glanzpunkt des Abends war die Aufführung des Konzertrondo op.25 von Hugo Bollschweiler.“
Tagblatt der Stadt St. Gallen, 26.6.2000

"Höhepunkt vom Gestalterischen her blieb daneben Hugo Bollschweilers Violensextett. Das Werk des Luzerners bot mit einer Mischung von archaischen Klängen, leidenschaftlichem Gefühlsausdruck und vielfältig gebrochenem rhythmischem Drive eine heikle, aber musikalisch dankbare Vorlage. Und die sechs energisch und mit Klangsinn spielenden Bratschisten des Orchesters bewahrten eine gestalterische Präsenz, die das Stück zur Entdeckung des Abends machte."
Luzerner Zeitung, 25.6.1999

„Klangsubtiles Streichtrio...”
Der Bund, 18.9.1998

„Hugo Bollschweilers "Contrepoints concertants" zeigten in den drei Sätzen ironisch-parodistische Elemente, fesselnde perkussive, aber auch lyrische Teile. Im zweiten Satz herrschte flirrende Unruhe, die sich im Schlussteil zu hetzenden Rhythmen steigerte. Der Komponist wurde gefeiert...”
Luzerner Zeitung, 7.2.1994

„Die ironische Distanz zu den verwendeten musikalischen Elementen zeigt sich vor allem im ersten Satz. Lyrisch-Elegisches wechselt mit kurzen Abschnitten isolierter Einzeltöne, während der an Igor Strawinskys "Sacre du Printemps" gemahnende, pochend-drängende Rhythmus des Beginns immer wieder auftaucht.”
Basler Zeitung, 4.2.1993

„En création, les "Contrepoints concertants" du jeune altiste Hugo Bollschweiler s'écoutent avec infiniment d'attention. Ce n'est pas forcément parce que le jeune auteur est Zurichois que sa composition fait songer à l'art d'Honegger, mais bien par sa facture et son esprit. Dans "Farce", Hugo Bollschweiler témoigne d'un goût marqué par l'ostination et d'une très belle maîtrise du contrepoint. Un peu longue, on apprécie pourtant la seconde partie, "Silhouette", ses états d'âme traduits par des lignes qui sans cesse se croisent, son final soudain apparaissant dans la blancheur du thème récurrent. 
La "Danse" conclusive, ramassée, rhytmée par des hémioles claquantes, est un petit chef-d’oeuvre d’écriture. Muni d'une semblable technique de composition, on se réjouit d'entendre le jeune compositeur de vingt-deux ans dans de futures oevres.”
La Liberté, 14.2.1993

"Sehr gut aufgenommen wurde die Uraufführung von Hugo Bollschweilers Konzertrondo op.25 für Viola und Streicher. Erstaunlich ist die handwerkliche Gestaltung des Werks; dessen Liedthema wird mit schnellen Tempowechseln und schönen Melodien sehr lebendig variiert. Es wirkte durch seine fast klassische Art sehr harmonisch, auch in den dynamischen Steigerungen."
Vaterland, 27.5.1991

 
   
 
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