Hugo Bollschweiler:
  mundwurf
  vertexte

  Reihe: Frieling-Lyrik, 64 Seiten
  Taschenbuch (Paperback) 
  EUR 6,00 • ISBN 3-8280-1702-9  


  Zu bestellen bei:
  Frieling & Huffmann GmbH
  Rheinstraße 46
  D - 12161 Berlin
  Tel. +49 30 766 99 90
  Fax +49 30 774 41 03


  AMAZON ORDER


 
„Wir haben es mit Gedichten zu tun, die als wirklich modern, ja sogar als avantgardistisch gekten können. Für mich sind die von Hugo Bollschweiler vorgelegten Gedichte in ihrer Dunkelheit, ihrer geradezu surrealen Metaphorik typischer Ausdruck einer neuen lyrischen Moderne. Längst wissen wir, dass die Qualität der Bildersprache, die sprachschöpferische Kraft, als Kriterium für den Rang lyrischer Texte gelten kann. Mittelmässige Lyriker zehren von einem traditionellen Vorrat an poetischen Bildern; echte Lyriker hingegen versuchen, durch die Ablagerungen der Worthülsen hindurchzustossen, unverbrauchte, neue Bilder zu finden. Zu den letzteren zähle ich Hugo Bollschweiler. Wir werden künftig noch einiges von ihm erwarten dürfen."
Prof. Dr. Mario Andreotti, Universität St.Gallen

"Der Neologismus 'abendludern', so der Titel des ersten von insgesamt sechs Gedichtzyklen, liest sich geradezu als eine Formel zur Beschwörung von Schwitters' sprichwörtlichem 'ludistischem Lettrismus'. So glaubt mancher Leser im Halbdunkel des Textes 'Altprosa' mehr oder minder deutlich die Zauberflöte zu vernehmen. Das Poem „reminiszenz a-moll" scheint dem Schöpfer der „Ursonate", der Text „irritation" Schwitters als dem Ahnherrn der konkreten Poesie gewidmet zu sein. Die Musikalität seiner Sprache, seine Experimentierfreudigkeit sowie die oftmals unverbrauchten Metaphern lassen „mundwurf“ als eine Art vielversprechende Etüde erscheinen."
Neue Zürcher Zeitung, 18.7.2002


  Daniel Hess:
  Strophen
  Sechs Lieder für Sopran, Klarinette, Violoncello
  und Klavier auf Texte von Franz Hohler und Hugo
  Bollschweiler.
  (2007/2008)

"Sechs Lieder nach Texten von Franz Hohler und Hugo Bollschweilermachten das Leiden an der gebrechlichen Einrichtung der Welt hörbar.Tröstlich erlebbar war dabei die Möglichkeit der Kunst, dieses Leidenin Musik zu verwandeln und als Lied in die Welt zu singen." St.Galler Tagblatt, 02.12. 2008


  Daniel Hess/ Hugo Bollschweiler:
  Tageszeitlosen
  (oder Der Grosse Kalender)

  Dramatische Szene mit Musik (2009)
  Kurzoper für Alt, Sopran, Tenor, Chor und 
  Orchester
  Musik: Daniel Hess 
  Libretto: Hugo Bollschweiler

  
"Am vergangenen Samstag wagte sich der Neuenkircher Coro Cantarina an ein für 
Gesangschöre eher unübliches, herausforderndes Stück. Es handelte sich um die Auftragskomposition «Tageszeitlosen». Geschaffen wurde das Werk  vom Komponisten Daniel Hess und Texter Hugo Bollschweiler. In den expressionistischen Geschichtsfetzen ging es nicht ganz unerwartet um Liebe, Leben und Vergängnis. Beginnend mit «Schwelende Sommertage fluten verklebte Männer in flüchtige Walzer mit milchigen Mädchen» und endend mit «Was war da noch» zeigten die Tageszeitlosen Momentaufnahmen menschlicher Existenz. Der Coro Cantarina konnte bravourös mit den sich innert kürzesten Abständen abwechselnden Empfindungen und den entsprechenden wirbligen, teils sehr perkussiven musikalisch-sprachlichen Formwechseln eine tragende Brücke zum Publikum aufbauen und erhalten. Einen wichtigen Anteil daran hatten die von Martin Klaus gesprochenen Tonbandeinspielungen und das Orchester, das mit Wucht und Feinheit in den richtigen Augenblicken die richtigen Akzente setzte. Eine Aufführung, die noch lange in den Ohren nachklingen sollte." Sempacher Woche, 18.04.2010


  Hugo Bollschweiler:
  Contrepoints concertants, op.32 (1990)

  Orchestre de Chambre de Fribourg
  Emmanuel Siffert, direction

  „<L’Orchestre de chambre de Fribourg> sait
  parfaitement gérer les éléments thématiques
  variés des „Contrepoints concertants“ d’ Hugo
  Bollschweiler, dans une expression franche,
  animée de progressions ou d’étonnantes
  sensibilités dans les mélodies fragmentées sur un
  ciel d’aube de „Silhouette.“ La Liberté, 18.6.1994

„Eine rhytmisch akzentuierte „Farce“, eine immer wieder neue Modulationen suchende „Silhouette“ und ein energisch kurzer „Danse“ prägen sich durch Wiederholungen und eigenständige Stimmungen ein.“ Freiburger Nachrichten, 25.6.1994


Werkverzeichnis
(Alle Werke beim Autor verlegt und erhältlich, ausser anders angegeben)

Fantasie (1988)
für 4 Violen
Dauer: 5' 00"

3 Intermezzi (1988)
für 4 Violen
Dauer: 7' 00"

Elegie (1988)
für 3 Violen
Dauer: 4' 00"

Kleine Suite (1988)
für 2 Violen und 2 Violoncelli
Dauer: 10' 00"

4 Miniaturen (1988)
für 5 Violen
Dauer: 5' 00"

Trauermusik (1989)
für 2 Violinen, 2 Violen und Violoncello
Dauer: 10' 00"

Hymne (1989)
für Violine, Viola, Klarinette und Kammerchor
Text von Hugo Bollschweiler
Dauer: 4' 00"

drei sonette (1989)
für 6 Violen
Dauer: 11' 00"

Konzertrondo (1990)
für Viola und Streicher
Dauer: 12' 00"

satyricon (1990)
für Streichquartett
Dauer: 6' 00"

sieben epigramme (1991)
für Piano solo
Dauer: 6' 00"

drei madrigale (1991)
für Viola und Fagott
Dauer: 9' 00"

solosuite no. 1 (1991)
für Viola
Dauer: 8' 00"

weisser turm (1991)
solosuite no. 2
für Viola
Dauer: 9' 00"

zwei stücke (1992)
für Piano solo
Dauer: 5' 00"

Contrepoints concertants (1992)
pour orchestre à cordes
Dauer: 20' 00"
Editions Musicales Lausanne-Musique 

"ferner frühling, von nahe" (1994)
für Oboe solo
Dauer: 5' 00"

"ave stanzen" (1995)
für Oboe d'amore und Viola
Dauer: 8' 00"

"lidom II" (1998)
für Streichtrio
Dauer: 14' 00"


 
   
 
Home
Vita
English
Presse
Termine
Bilder
Schreiben
Kontakt CDs