"Dieses Werk Tschaikowskis ist so stark, dass es von der Interpretation her kaum kaputtgemacht werden kann. Andererseits kann es die Menschen, Musiker wie Zuhörer, ganz tief emotional berühren. Und genau das hat das Jugend-Sinfonieorchester Aargau geschafft. Selten, dass so spontaner Applaus nach dem dritten Satz zeigt, wie mitgerissen das Publikum ist und dann, nach dem Verklingen der Schlusstöne, so lange von der Spannung getragen wird und den Beifall fast vergisst. Ein größeres Kompliment kann man nach dieser Sinfonie den Ausführenden kaum machen."
 
Schwaebische, 13. August 2017

 
"Es war überwältigend zu hören, mit welcher Kraft, Expressivität und geschärftem Klang sich das junge Orchester in die gewaltige Sinfonie des russischen Komponisten legte. Ein dichter, prägnanter Streicherklang, effektsicher und rhythmisch genau agierende Schlagwerker an der Perkussion, das schwere Blech, das wuchtig hervortritt, die herausragenden Holzbläser, die auch die lyrischen und schwermütigen Stellen sorgfältig aushorchten, machten diesen Schostakowitsch zu einem fesselnden Klangerlebnis."

Badische Zeitung, 19. August 2015
 
 
"Hinreißend war diese Schostakowitsch-Wiedergabe, weil sie der frechen, spritzigen und sarkastischen Musik mit dem rasanten Final-Galopp eine interpretatorische Entsprechung mit viel Drive und Dramatik lieferte. Dirigent Bollschweiler ließ detailgenau musizieren, so dass diese Sinfonie in rhythmischer Schärfe, Hochspannung, Energie und jugendfrischem Zugriff erklang. So endeten die Kulturtage, wie sie begonnen haben: mit junger Klassik auf überragendem Niveau."
 
Südkurier, 18. August 2015
 
 
"Unerhört war auch das Niveau, mit welchem das Orchester das Publikum zu begeistern wusste. Mit einer unglaublichen Brillanz und Präsenz liessen die jungen Musikerinnen und Musiker die anspruchsvollen Werke von Mozart, Strawinsky und Schostakowitsch in der Alten Kirche Boswil erklingen. Getreu dem Motto des Dirigenten Hugo Bollschweiler «Let's Rock» erklangen die ersten Takte der Mozart Sinfonie Nr. 25. Mozart in seiner vollendeten Perfektion und mit einer Intensität, wie man diese Musik nur von den ganz grossen Orchestern dieser Welt zu hören bekommt."
 
Der Freiämter, 11. August 2015
 
 
"Es ist wirklich sagenhaft, was Hugo Bollschweiler aus diesen jungen musikalischen Talenten ans Licht fördert."
 
Der Freiämter, 6. Januar 2015
 
 
“Längst hat es sich im ganzen Kanton Aargau und in den angrenzenden Kantonen herumgesprochen, dass hier junge Musikerinnen und Musiker auf allerhöchstem Niveau zu musizieren wissen… Einmal mehr ist Hugo Bollschweiler dabei ein wahres Meisterstück gelungen. Die jungen Musikerinnen und Musiker bildeten am Sonntag eine geschlossene Formation, von der man hätte denken können, dass sie sich wöchentlich zum gemeinsamen Musizieren einfindet. Die einzelnen Stimmen harmonierten perfekt miteinander und spielten auf durchwegs hohem technischen Niveau.”
 
Der Freiämter, 12. August 2014
 

"Neue Streicherschule Zürich nennt sich die Formation, die sich mit diesem Konzert zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellte. Gegründet wurde sie von der Cellistin Imke Frank, die seit vielen Jahren im Collegium Novum Zürich mitspielt. Frank hat, zusammen mit dem Bratschisten Hugo Bollschweiler, junge Streicher im Alter zwischen 16 und 21 Jahren um sich geschart, um diese im streicherspezifischen Zusammenspiel zu schulen und sie in die Welt der zeitgenössischen Musik einzuführen. Mutig war es, die Präsentation der Neuen Streicherschule Zürich, die um das Ensemble des Landeskonservatoriums Feldkirch erweitert war, mit Heinz Holligers «Eisblumen» aus dessen «Scardanelli-Zyklus» beginnen zu lassen. Und noch grösser das Wagnis, den Komponisten Hans-Jürg Meier mit einer Neukomposition zu beauftragen… Zu einem Ohrenschmaus geriet schliesslich die Streicherserenade op. 6 von Josef Suk, bei der bereits erste Früchte der pädagogischen Arbeit von Frank und Bollschweiler geerntet werden konnten."

Neue Zürcher Zeitung, 8. September 2014

 

"Der jugendliche Enthusiasmus liess sich hier nicht mehr bremsen und beschied dem Publikum ein Klangspektakel, das von manchem berühmten Orchester kaum besser gespielt worden wäre. Das Niveau der jungen Musikerinnen und Musiker ist überaus hoch, und unter der Leitung von Hugo Bollschweiler laufen sie zu Höchstleistungen auf. Zwischen diesen beiden Werken war die Uraufführung mit dem exzellenten Solisten Robert Pickup angesiedelt. Es zeigte sich: Die intensive Probenarbeit hat sich mehr als gelohnt. Das Werk von Hanmer wirkt plastisch und überaus lebendig. Die Klangfarben kommen bestens zur Geltung, und das Orchester vermag dem ausgezeichneten Bassetthorn-Solisten Robert Pickup den nötigen Boden für seine solistischen Einlagen zu legen. Das Publikum begegnete dem neu geschaffenen Werk mit viel Wohlwollen."

Der Freiämter, 7. Januar 2014