"Am stärksten aber berührte ein Film, der gar nichts beweisen wollte: UNISONO von Georges Gachot. In nur sieben Drehtagen und mit minimalem Budget dokumentiert der Regisseur die Proben eines Jugend-Sinfonieorchesters in Boswil. Mit grosser Nähe, musikalischer Hingabe und charismatischen Protagonisten (Iiro Rantala, Hugo Bollschweiler) entfaltet der Film eine Sogwirkung, die bei seiner Weltpremiere zu Standing Ovation führte."
Geri Krebs, arttv.ch, 30. Januar 2026
"Was banal klingt, ist seit 2005 eines der aufregendsten Orchesterprojekte der Schweiz und ein Labor, in welchem die Zukunft des Orchestermusizierens ausgelotet und das klassische Repertoire pionierhaft erweitert wird."
Schweizer Musikzeitung, 23. Januar 2025
Mit seinem energischen, nahezu sportlich-tänzerischen Dirigat schaffte Bollschweiler eine direkte Verbindung zum Orchester, das ihm sehr willentlich folgte. Bereits nach den ersten Takten wurde ein Spannungsbogen erreicht, der nahezu unverändert den ganzen Konzertabend gehalten werden konnte - Bollschweiler holte mit seinem äusserst feinen Dirigat alles aus dem Klangkörper heraus."
Südostschweiz, 27. Mai 2023
"Selbstbewusst, aber respektvoll: Wie dieses Orchester spielt, ist grosses Kino der Leidenschaft. Das Jugend-Sinfonieorchester Aargau zeigt, warum es zu den spannendsten Klangkörpern der Schweiz zählt... Ja; vor allem, wenn ein derart umsichtiger Dirigent wie Hugo Bollschweiler am Werk ist, der die bei Bloch und Prokofjew doch sehr kräftige Dynamik so variiert, dass sich keiner den Klangmassen ausgeliefert fühlt."
Aargauer Zeitung, 15. Januar 2019

"Stehende Ovationen gab es bereits hier und noch mehr nach dem Verklingen von Dvoraks viertem Satz seiner achten Sinfonie. Mit ausserordentlichem Feingefühl und unmissverständlicher Direktheit leitet Bollschweiler dieses hochmotivierte Orchester. Kaum entziehen lässt es sich der ungeheuren Dynamik, mit der sie Dvoraks Vorwärtsdrängen und zurückgenomme Partien interpretieren. Emotional und hoch beglückend.“
Schwäbische, 11. August 2020
"Zum Kult könnte es werden, dass dieses Orchester im Sommer in Lindau zu Gast ist... Da loderte das Feuer vom ersten Ton an... Dass das so funktioniert, geht natürlich auch zu einem grossen Teil an den musikalischen Leiter und Dirigenten Hugo Bollschweiler, der mit seiner dynamischen Art sein Orchester mitzureissen weiss, einzubremsen vermag, falls es sich vergaloppieren sollte, was sie aber eh nicht taten, auch nicht bei Sergei Rachmaninows zweiter Sinfonie, ein weiteres, höchst anspruchsvolles Werk. Hier die Spannung durchwegs hochzuhalten, erfordert ziemliche Kraft und Konzentration."
Schwäbische, 12. August 2019
"Hinreißend war diese Schostakowitsch-Wiedergabe, weil sie der frechen, spritzigen und sarkastischen Musik mit dem rasanten Final-Galopp eine interpretatorische Entsprechung mit viel Drive und Dramatik lieferte. Dirigent Bollschweiler ließ detailgenau musizieren, so dass diese Sinfonie in rhythmischer Schärfe, Hochspannung, Energie und jugendfrischem Zugriff erklang. So endeten die Kulturtage, wie sie begonnen haben: mit junger Klassik auf überragendem Niveau."
Südkurier, 18. August 2015